Schindelhauer Bikes: Test des Modells Oskar

Das Rad Oskar von Schindelhauer Bikes zählt zu den City-Pedelecs. Wie gut sich das E-Bike in der Stadt fährt, hat IMTEST getestet.
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Testergebnisse im Detail

in der Gesamtübersicht

Das ist das E-Bike Oskar von Schindelhauer Bikes

Es ist ein Pedelec für die Stadt: Das Modell Oskar von Schindelhauer Bikes bietet eine tolle Optik. Allerdings fehlen ihm in der Grundausstattung Schutzbleche und Gepäckträger. Diese sind nur optional erhältlich. Eine brauchbare Beleuchtungsanlage und auch ein Ständer sind immerhin dabei.

Weitere Ausstattungsmerkmale im Überblick:

  • Rahmen: Aluminium, Diamant
  • Motor: Mittelmotor, Bosch Active Line Plus
  • Gangschaltung: Gates Carbon Drive Singlespeed, Zahnriemen
  • Bremsen: hydraulische Scheibenbremsen (Formular Cura)
  • Reifen: Continental Contact Plus, 58,4 cm, 27,5 Zoll
  • Beleuchtungsanlage: Supernova Mini 2 Scheinwerfer, integriertes Rücklicht in der Sattelstütze
Schindelhauer Bikes Oskar eBike IMTEST
Sattelleuchte: Das einigermaßen helle LED-Rücklicht des Oskar ist ins Sattelrohr eingelassen. (Bild: IMTEST, Hersteller)

Schindelhauer Bikes: Oskar im Fahr-Test

Das schnittige Oskar von Schindelhauer Bikes ist das erste Singlespeed-E-Bike mit Bosch-Active-­Line-Plus-Mittelmotor. Der überträgt alle Antriebskräfte über einen Zahnriemen ans Hinterrad. Dieser ist durch eingebettete Kohlefasern äußerst zugsteif und muss im Vergleich zu einer Kettenschaltung kaum gewartet werden.

Auf hügeligen Strecken schafft das Oskar mit maximal zugeschaltetem E-Antrieb passable 24 Kilometer, bis der Akku leer gefahren ist. In flachem Gelände sind mit höchster Unterstützungsstufe sogar 104,5 Kilometer pro Akkuladung drin. Auch das Bremsverhalten des Oskar ist gut: Sowohl mit trockenen als auch mit nassen Scheibenbremsen (Formular Cura) stoppte es richtig gut.

Schindelhauer Bikes Oskar eBike IMTEST
Am Riemen reißen: Schindelhauer setzt auf Zahnriemen und Singlespeed statt auf Kettenschaltung. (Bild: IMTEST)

Mit Oskar von Schindelhauer Bikes durch die Stadt

Das Oskar sieht schick aus und fährt sich auch gut. Der nicht übermäßig kräftige Antrieb macht, was er soll. Lenker und Bremsen sind fast optimal für den Pedelec-Alltag in der Stadt ausgelegt. Denn nur wer zum Kaufpreis noch einmal 149 Euro bei Schindelhauer Bikes für Schutzbleche investiert, bekommt bei Regen auch keinen nassen Po.

FAZIT

PRO

Das Modell Oskar von Schindelhauer Bikes fährt mit puristischem und durchdachtem Design auf, dank dem alle Kabel gut versteckt sind.

Pro

Eine gelungene Rahmen-Geometrie ermöglicht auch sportliche Kurvenlagen.

Kontra

Schutzbleche für Vorder- und Hinterrad fehlen in der Grundausstattung.

IMTEST ERGEBNIS: befriedigend 2,8

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