E-Bike von Schindelhauer: Arthur im Test

Das City-Pedelec von Schindelhauer Arthur sieht schick aus. Doch fährt es sich mit dem E-Bike auch gut? IMTEST hat es getestet.
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Das steckt im Schindelhauer Arthur

Natürlich ist es schon mal erfreulich, wenn das neue E-Bike gut aussieht. So wie das Schindelhauer Arthur. Letztlich kommt es aber darauf an, wie gut es fährt. Und das wiederum ist abhängig von der Ausstattung. Hier ein Überblick der Merkmale des City-Pedelecs:

  • Rahmen: Aluminium, Diamant
  • Motor: Nabenmotor, Mahle E-Bike Motion
  • Gangschaltung: Gates Carbon Drive Singlespeed, Zahnriemen
  • Bremsen: hydraulische Scheibenbremsen,(Formular Cura)
  • Reifen: Continental Contact Plus, 62,2 cm, 28 Zoll
  • Beleuchtungsanlage: LightSKIN-Lenker mit integriertem Scheinwerfer, Sattelstütze mit integr. Rücklicht

Im Gegensatz zu den meisten der getesteten E-Bikes, kommt das Schindelhauer Arthur weder mit Ständer noch mit Schutzblechen oder einem Gepäckträger. Die letzten beiden Sachen sind zumindest optional erhältlich. Das macht zum Beispiel das Schindelhauer Oskar besser.

Schindelhauer eBike IMTEST
Es werde Licht: Das Vorderlicht steckt stilecht im Lenker – ohne störende Kabel und Aufbauten. (Bild: IMTEST, Hersteller)

Schindelhauer Arthur: Fahrkomfort in der Stadt

Das Arthur von Schindelhauer Bikes ist ein absoluter Hingucker. Mit knapp über 13 Kilogramm ist es zudem für ein City-Pedelec richtig schön leicht. Das Singlespeed-Bike (es hat wie das Oskar nur einen Gang) überträgt die Pedalkraft des Fahrers per Carbonfaser-verstärktem Zahnriemen ans Hinterrad.

Für die Stadt ist das kompakte Schindelhauer Arthur ein ganz schön sportliches Rad. Es zeigt beim Fahren teils recht harte und steife Reaktionen. Immerhin: Es bremst verlässlich, und der Lenker mit seinen Ledergriffen lässt sich angenehm handeln.

Schindelhauer eBike IMTEST
Statt Anzeige: Über einen Button am Rahmen lassen sich die Unterstützungsstufen zuschalten. (Bild: IMTEST, Hersteller)

Test zeigt: Schindelhauer Arthur mit mauer Leistung

Der E-Antrieb des Schindelhauer Arthur steckt in der Hinterradnabe und stammt von Mahle E-Bike Motion. Im Test ging dieses Konzept aber kaum auf. Bei Fahrten in der Ebene mit maximaler E-Unterstützung schaffte das Arthur nur knapp 50 Kilometer mit einer Akkuladung – das ist in der Praxis einfach zu wenig. Mit minimaler Unterstützung durch den E-Motor sind immerhin 75 Kilometer möglich. Müssen Steigungen gemeistert werden, sind Leistung und Reichweite des Arthur ebenfalls mau. Bei maximaler Unterstützungsstufe schafft es selbst bei moderaten Steigungen nur ein Tempo von knapp 16 km/h. Richtig gut ist hingegen die Bremsleistung des Arthur.

FAZIT

PRO

Für ein City-Pedelec ist das Schindelhauer Arthur sehr leicht und sehr edel gefertigt.

Pro

Pedelec pur: Kein Schnickschnack lenkt vom Fahrspaß ab.

Kontra

Das Arthur kommt ohne Ständer. Schäden durch Umkippen sind jederzeit möglich.

IMTEST ERGEBNIS: befriedigend 3,4

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