Das Galaxy Z Fold 2 von Samsung als faltbares Smartphone im Test

Mit dem Galaxy Z Fold 2 bringt Samsung ein faltbares Smartphone mit sehr großem Innendisplay raus – für knapp 2.000 Euro. Wofür sich das eignet, verrät IMTEST.
Produktdetails

Wie kaum ein anderes technisches Gerät sorgt das faltbare Smartphone Galaxy Z Fold 2 von Samsung aktuell für Diskussionsstoff. In der IMTEST-Redaktion etwa gehen die Meinungen darüber weit auseinander: Sie reichen von „ein geniales Konzept“ bis hin zu „wer braucht denn so etwas?“. Hier lesen Sie, welche Eindrücke das klappbare Smartphone im Test hinterlässt.

Im Test: Das Galaxy Z Fold 2 ist groß und schwer

Der erste Eindruck: Das Samsung Galaxy Z Fold 2 mit seinen gut 280 Gramm Gewicht liegt mächtig schwer in der Hand. Gleichzeitig wirkt es aber sehr hochwertig verarbeitet. Was das tadellos funktionierende Scharnier der Displayhälften im Test eindrucksvoll unterstreicht. Aufgeklappt offenbart das faltbare Smartphone ein sehr großes, helles und verhältnismäßig scharfes 7,6-Zoll-Display (Diagonale: 19,3 Zentimeter). Wobei die Auflösung 2.208 x 1.768 Pixel beträgt und die Pixeldichte mit 373 ppi recht hoch ist. So liefert das Galaxy Webseiten-Darstellungen im angenehmen Tablet-Format.

Doch die zwei Displays können nicht nur als ein großer Bildschirm genutzt werden. Auch Multitasking ist möglich. Denn das klappbare Smartphone kann bis zu 3 Apps gleichzeitig öffnen, sodass der Nutzer sie effizient bedienen kann. Übrigens liegen die Displays nicht platt aufeinander. Das schützt die Bildschirme vor Kratzern

Wie lang hält der Akku des Galaxy Z Fold 2?

Damit die Anzeige ausreichend mit Energie versorgt wird, steckt ein 4.500-mAh-Akku im Galaxy Z Fold 2. Der IMTEST-Akkuparcours offenbarte jedoch, dass das riesige Display auch ein gehöriger Stromfresser ist: Nach zu kurzen 8:20 Stunden im geöffneten Zustand war der Akku leer. Anders bei geschlossenem Smartphone und eingeschaltetem 6,2-Zoll-Außendisplay. Hier hielt der Akku unter gleichen Bedingungen sehr lange 17:42 Stunden durch.

Es gilt also: Wer fernab von Stromquellen Akku-Kapazität sparen möchte, sollte bei dem klappbaren Smartphone zunächst einmal zum Außendisplay greifen. Das scheint sich auch Samsung gedacht zu haben. Denn häufig genutzte Anwendungen wie die Kamera, Internetseiten oder soziale Medien lassen sich bequem von „vorne“ mit aufs Innendisplay des Galaxy Z Fold 2 nehmen und dort weiter nutzen.

Das Galaxy Z Fold 2 mit starker Leistung

Mächtig was her macht das Galaxy auch mit seinem sehr schnellen Prozessor (Qualcomm Snapdragon 865+) und seinem sehr leistungsstarken Grafikchip (Adreno 650). Es übertrumpft damit sogar Samsungs Top-Smartphone Galaxy S20 Ultra 5G. Hier ist der Samsung-eigene Exynos 990 im Einsatz. Damit ist das Galaxy Z Fold 2 das schnellste Smartphone, das IMTEST bisher im Labor hatte. Apropos: Den Datenstandard 5G unterstützt das faltbare Smartphone von Samsung ebenfalls.

Außerdem watet das Galaxy Z Fold 2 mit insgesamt fünf Kameras auf. Aus vielen verschiedenen Winkeln lassen sich Fotos in schießen, die jedoch nicht ganz überzeugen konnten. Das Ergebnis hat man dank der Displays beim Fotografieren immer im Blick, etwa beim Selfiemachen.

FAZIT

Schnell und absolut tauglich als Mini-Tablet: Mit dem Galaxy Z Fold 2 macht Samsung vieles richtig. Allerdings wird beim Preis gehörig übertrieben und auch die 3×12-Megapixel-Kamera konnte im Test des klappbaren Smartphones nicht vollends überzeugen.

PRO

Großes Display mit toller Darstellung (trotz Knickfalz) & hoher Helligkeit

Pro

Starke Leistung dank schnellem Prozessor und sehr gutem Grafikchip

Kontra

Das Galaxy Fold 2 bietet keine Schutzklasse gegen Wasser und Staub.

IMTEST ERGEBNIS: gut 2,3

IMTEST
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