Philips Heißluftfritteuse im Test: Weniger Fett, guter Geschmack?

Bis zu 90 Prozent weniger Fett um Pommes, Minipizzen oder Hähnchen zu frittieren? Ob das gut geht, zeigt IMTEST anhand der Philips Heißluftfritteuse Airfryer XXL Premium HD 9860.
Produktdetails

Die Philips Heißluftfritteuse mit smarter Technologie

Mal eben schnell eine große Portion knuspriger Pommes hergestellt oder Kuchen, Fisch und sogar ein ganzes Brathähnchen? Heißluftfritteusen sollen das mit wenig Aufwand können. Die Philips Heißluftfritteuse Airfryer XXL für 299,99 Euro geht sogar noch einen Schritt weiter und verspricht neben dem manuellen Betrieb mit der sogenannten „Smart Sensing Technologie“ eine automatische Zubereitung für komplizierte Fälle. Wie gut das funktioniert, hat IMTEST im Test erfahren.

Im handjustierten Modus gelangen im Test Gerichte wie selbstgemachte Minipizza, Muffins und gebratenes Fleisch gut bis sehr gut. Optisch wie geschmacklich bereitet die Fritteuse alle Gerichte nahezu einwandfrei zu. Das gilt auch für TK-Pommes in großer Menge. Denn bis zu 1.400 Gramm passen in den Airfryer. Außerdem bietet die Fritteuse einen Warmhaltemodus.

Philips Heißluftfritteuse: Brathuhn-Test enttäuscht

In der angepriesenen Königsdisziplin „ganzes Brathuhn“ gab es einige Enttäuschungen: Die 1,5 kg schwere Bioware war zu hoch und passte nur nach einem krachenden Druck auf die Karkasse in die Schublade der Philips Heißluftfritteuse. Und dass, obwohl der Apparat laut Hersteller bis zu 1,8 kg bewältigen kann. Das Gewicht muss manuell eingegeben werden und kurz nach dem Start berechnet der Airfryer 70 Minuten bei 180°C. Aber bereits nach einem Drittel der Zeit qualmt es mächtig aus dem Gerät, ohne Lüftung im 15-Minutentakt wäre der Rauchmelder angesprungen. Und schon nach 61 Minuten ist der Gockel zu gar und etwas trocken. 55 Minuten hätten genügt. Die smarte Berechnung lag voll daneben.

Portion Pommes auf dem Teller
Geschmackssache: Die Optik der Pommes (TK-Ware) war ordentlich und die Fritten schmeckten.
Huhn im Philips Airfryer XXL
Aufgepasst: Wer mit dem Aifryer ein Huhn frittieren möchte, muss den Gockel dabei im Blick behalten.

Handhabung der Philips Heißluftfritteuse gut

An der Handhabung gibt es bei der Philips Heißluftfritteuse jedoch nichts auszusetzen. So passen alle Teile eindeutig zusammen und auch die Bedienung ist gut verständlich. Der Gitterkorb und Teile wie die Pfannenbehälter lassen sich beispielsweise einfach einhängen. Allerdings müssen nach dem Gebrauch recht viele sperrige Teile gereinigt werden. Zudem sollte in der Reihe der Küchenunterschränke viel Platz zur Verfügung stehen. Denn das acht Kilogramm schwere Küchengerät ist richtig groß.

Tipps wie Sie mehr aus dem Philips Airfryer herausholen finden Sie in der Rezept-App „NutriU“, die Sie zum Kauf des Airfryer dazubekommen. Die App ist sowohl für Android als auch für iOS erhältlich. Im Lieferumfang enthalten sind außerdem ein Rezeptheft und eine Kochbroschüre für die erste Inspiration. Zudem können bei der Bestellung verschiedenes Zubehör dazu gekauft werden. So stehen es Back-, Grill-, Pizza- und Party-Kits zur Auswahl.

Voll gedeckter Tisch mit Essen und Philips Airfryer
Einschub: Pfannenbehälter sowie ein Korb mit Gitterboden lassen sich in den Airfyer einhängen.

FAZIT

Die Philips Heißluftfritteuse kann manche Dinge richtig gut in der heißen Luft zubereiten, wenn auch nicht mit üppigem Zeitgewinn im Vergleich zu herkömmlichen Methoden. Auf die „Smart Sensing Technologie“ sollten sich Nutzer nicht blind verlassen. Der Preis ist damit recht heiß.

PRO

Große Mengen TK-Pommes und ähnliche Produkte kann der Airfryer gut.

Kontra

Das laute Gerät liegt bei Automatikberechnungen auch mal satt daneben.

IMTEST ERGEBNIS:                                                                         befriedigend 2,7

Fotos: IMTEST, Hersteller

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