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Neue Smart Home Produkte

Rund um die IFA werden Neuheiten fürs Smarthome en masse vorgestellt. IMTEST pickt für Sie die Perlen heraus .

AMBILIGHT JETZT FÜR ALLE TVS

Die von Philips für seine TVs entwickelte Ambilight-Technologie nimmt die Lichtstimmung des Fernsehbildes auf und überträgt diese dann in ein dazu passendes Umgebungslicht. Mit dem Play gradient lightstrip will Philips Hue Ambilight künftig für jeden TV ermöglichen. Der LED-Streifen (erhältlich für 55- bis 70-Zoll-Geräte) wird an der Rückseite des Geräts angebracht – dafür gibt es Steckhalterungen, die aufgeklebt werden. IMTEST durfte die Neu-Entwicklung bereits ausprobieren und sah ein stimmiges Konzept. Voraussetzung für den Betrieb des gradient lightstrip sind allerdings eine Hue HDMI Sync-Box (ab 245 Euro) sowie eine Hue Bridge (49 Euro).
Preis: ab 179,99 Euro
Infos: www.philips-hue.de

WLAN verstärker

Devolos WLAN Repeater+ ac leitet das WLAN-Signal (Tempo: bis 1.200 Mbit/s) des Routers gezielt per Mesh-Funktion „Beamforming“ auch zu Geräten wie Smartphones weiter, die gerade eine Internetverbindung benötigen, sich aber nicht in der Nähe des Routers befi nden. IMTEST hat den brandneuen Repeater ausprobiert: Er lässt sich schnell in Betrieb nehmen. Dafür wird er in der Nähe des WLAN-Routers in eine freie Steckdose gestöpselt und via WPS-Funktion damit verbunden. Danach lässt er sich an jedem Ort in Wohnung oder Haus platzieren. Das Resultat: Das WLAN kam störungsfrei in einem bislang unterversorgten Winkel einer großen Altbauwohnung an. Den kompletten Test lesen Sie in der nächsten IMTEST-Ausgabe.
Preis: 69,90 Euro
Infos: www.devolo.de

SPÜLGÄNGE BESCHLEUNIGEN PER APP

Wer kennt das nicht? Der Besuch will nun doch schon etwas früher kommen, aber der Geschirrspüler, in dem sich das Kaffee-Geschirr befindet, läuft noch. Geht es nach Siemens, der Nummer eins der deutschen Hausgeräte-Marken, soll das künftig kein Problem mehr sein. Seine neue Geschirrspüler-Generation soll demnach vom Einsteiger- bis zum Premiummodell vernetzt sein, so der Hersteller. Mithilfe einer „varioSpeed on demand“ genannten Funktion sollen sich nahezu alle Programme der Spülmaschinen auch aus der Ferne („remote“) via Zugriff auf die Siemens Home Connect-App (für iOS und Android) beschleunigen lassen – auch dann, wenn die Maschinen bereits laufen. Neu ist zudem, dass die Gerätesoftware der Spülmaschinen stets über eine Updatefunktion auf dem aktuellsten Stand bleiben soll.
Preise: noch offen Infos: www.bsh-group.de

Fritz treibt es bunt

AVM FRITZ!DECT 500
Wer eine FRITZ!Box von AVM nutzt, kann die farbige LED-Leuchte für den Sockel E27 ganz einfach nutzen. Ihr Licht ist nicht nur dimmbar, es lassen sich auch rund 16 Millionen Farben dafür auswählen. Die Steuerung der LED-Lampen erfolgt wahlweise per AVM-App, ein FRITZ!Fon oder Lichtschalter-Fernbedienungen (links im Bild, ab 59 Euro).
Preis: 39 Euro Infos: www.avm.de

Bosch: Smart mit apple

Bosch Smarthome
Smarte Tür-/Fensterkontakte aus dem Bosch Smart Home sollen sich künftig auch vom iPhone, iPad oder der Apple Watch per HomeKit-App steuern lassen. Für wichtige Dienste wie Alarmsysteme ist aber weiterhin die Bosch Smart Home App Voraussetzung.
Infos: www.bosch-smarthome.com


Alexa macht die Uhr smart

Amazon Smart Clock für Echo Flex
Der Lautsprecher Echo Flex (ab 29,23 Euro) ist Amazons kleinste Alexa-Box für Sprachsteuerung und Musikwiedergabe. Mit der per USB ansteckbaren Smart Clock lässt sich Echo Flex jetzt um eine Uhr erweitern, die per Sprache steuerbar ist („Alexa, stelle den Timer“).
Preis: 19,99 Euro Infos: www.amazon.de/echo

sicherheit leicht und schnell

Eine günstige und einfach zu installierende Alarmanlage? Das verspricht die zu Amazon gehörende Firma Ring. Ob das stimmt?  

 

Bevor die dunkle Jahreszeit wieder beginnt, kommen gleich eine ganze Reihe an smarten Alarmanlagen auf den Markt, den Anfang macht die Ring Alarm mit einem fünfteiligen Set zum Preis von 290 Euro.

Einfache Installation

Ring geht bei der Installation auf Nummer sicher. Im Karton begrüßt den Kunden ein richtiges Handbuch, mit gut geschriebenen Texten und aussagekräftigen Bildern. Schritt für Schritt führt die Anleitung als Erstes zum Herunterladen der Ring-Smartphone-App und der Registrierung als Neukunde. Ist im Haushalt bereits zum Beispiel eine Ring-Kamera vorhanden, kann das Alarmsystem einfach integriert werden. Ist die Registrierung abgeschlossen, werden alle zum Set gehörenden Produkte nacheinander eingerichtet. Hält man sich an die Anweisung im Handbuch und in der App, kann nichts schiefgehen, und nach etwa einer Stunde ist die komplette Alarmanlage einsatzbereit. Inklusive Montage, wohlgemerkt.

Ausfallsichere Reserve

Die in der Basisstation integrierte SIM-Karte und die Akkus in allen Teilen des Sets ermöglichen es, die Alarmanlage im Falle eines möglichen Verlustes der direkten Stromzufuhr und der Verbindung zum heimischen WLAN-Netz mit einem Reserve-System zu betreiben. In der Testsimulation funktioniert das auch ganz ausgezeichnet. Wird das Stromkabel von der Basisstation entfernt, erfolgt sofort eine Meldung auf dem Smartphone und der Batteriebetrieb wird aufgenommen. Und auch die Trennung vom WLAN-Netz macht der Ring Alarm nichts, das Mobilfunkreserve-System übernimmt sofort. Voraussetzung dafür ist der Abschluss des Ring Protect Plus-Abonnements, das für 10 Euro im Monat, bzw. 100 Euro im Jahr auch eine erweiterte Garantie bietet. Ein Wartungsvertrag für eine herkömmliche Alarmanlage ist deutlich teurer.  (at)

Fazit

Das Ring Alarm Security Kit ist auch für Laien einfach einzurichten, der sehr guten App für das Smartphone sei Dank. Die sorgt mit dem Keypad zudem auch für eine intuitive Bedienung und macht das Kit zu der perfekten Alarmanlage für diejenigen Nutzer, die Aufwand und vor allem die Kosten bislang gescheut haben.

 

ALARM SECURITY KIT RING

Preis: 291 Euro Infos: www.ring.com

PRO

Sensoren sind einfach zu installieren durch doppelseitiges Klebeband.

Kontra

Protect Plus bietet mehr Vorteile, wenn auch Kameras zum System gehören.

IMTEST ERGEBNIS:        sehr gut 1,5

 

A.E27 LED WIZ

Preis: ab 23 Euro
Infos: www.wizconnected.com

 

Der Markt an smarten Glühbirnen, die sich mit dem heimischen WLAN verbinden und dann über das Smartphone steuern lassen, ist in den letzten Jahren stark angewachsen. Dominiert wird er von Philips Hue, qualitativ hochwertig, kompatibel zu nahezu allen Smart-home-Systemen, aber auch preislich ambitioniert. Der neue Anbieter Wiz, jüngst aufgekauft von Philips Signify, möchte sein Glühbirnen-System vor allem schneller und günstiger machen. Die Birnen selbst gibt es in vielen Ausführungen und Fassungsgrößen wie E14, E27 oder GU10, sie alle haben eins gemeinsam. Für die Vernetzung im Smarthome wird keine Bridge als Steuerungszentrale benötigt, wie etwa bei Philips Hue, es reicht ein WLAN, die komplette Technologie steckt bei den Wiz-Produkten im Sockel. Im Test erweist sich die Inbetriebnahme aber deutlich umständlicher als bei Philips Hue, der Kopplungsprozess erkennt drei unterschiedliche Testlampen nur im manuellen Modus und nicht automatisch. Großartig sind dann aber die fast unzähligen Konfigurationsmöglichkeiten von Farben, Szenen und Rhythmen, die zum Beispiel die Beleuchtung an den Tagesverlauf anpassen können.  

 

Fazit

Das Wiz-System ist individueller konfigurierbar, aber nicht einfacher oder schneller einzurichten als Philips Hue. Aber es ist deutlich günstiger und damit für ein Einsteiger einen Blick wert. Kombiniert werden können die Systeme nicht.

PRO

Keine Bridge wird benötigt, Lampen verbinden sich direkt mit dem WLAN.

Kontra

Inbetriebnahme gerät mitunter zum Geduldsspiel.

IMTEST ERGEBNIS:        befriedigend 2,9
IMTEST
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