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Neue Produkte im Computing

Monster-gerät

Schon allein der Name der Gaming-Notebook-Serie von Medion sorgt für Gänsehaut: Beast X 10. Auf deutsch: Monster X 10. Ein Blick auf die technischen Daten bringt den nächsten (wohligen) Schauer: Intel Core i7 Prozessor (2,6 bis 5 GHz), NVIDIA GeForce RTX 2070 Super-Grafikkarte, 32 GB DDR4-Arbeitsspeicher, 1 GB PCIe-SSD-Festplatte und 17,3-ZollFullHD-Display mit 144-Hz-Bildwiederholfrequenz. Wer hier voll im Thema ist, wird große Augen machen. Wer mit solchen Angaben eher auf Kriegsfuß steht, dem sei gesagt: Das sind beeindruckende Rahmenbedingungen – und zwar sowohl fürs Arbeiten, für Video-Unterhaltung als auch fürs Spielen. Was hingegen jeder versteht: IMTEST hat den tragbaren Gaming-PC einfach mal gestartet, die Spieleplattform Steam installiert und eine Runde „LEGO The Incredibles“ gespielt. Erster Eindruck: Sieht im mattschwarzen Look wirklich gut aus. Die beleuchtete Tastatur ist ein Hingucker und das Touchpad reagiert gefühlt sauber und präzise. Neben dem Einschaltknopf gibt es einen weiteren, der das Notebook vom Normalmodus („Office“) in den Turbomodus schaltet und alle Kräfte freisetzt. Das rasante, aber grafisch nicht überfrachtete Spiel „LEGO The Incredibles“ lief flüssig und sauber. Allerdings sprang bei den Kinofilm-Szenen bereits der Lüfter an und machte schon tüchtig Wind – und Krach. Wie sich das Notebook verhält, wenn man es zum Beispiel mit wirklich anspruchsvollen Spielen an die Grenze bringt, wird sich zeigen, wenn es aus dem IMTEST-Labor wieder da ist,
Preis: 2.400 Euro
Infos: www.medion.de

Spieletauglich: „LEGO The Incredibles“ lief flüssig, Farben und Darstellung waren brillant.
Auch praktisch: Die beleuchtete Tastatur hilft, im abgedunkelten Raum die richtige Taste zu treffen.

ASUS: MONITOR ALS WELTPREMIERE

Pünktlich zur IFA und kurz vor Einführung einer neuen Spielekonsolen-Generation kündigt ASUS den weltweit ersten HDMI-2.1-zertifizierten 43-Zoll-Gaming-Monitor der ROG-Serie („Republic of Gamers“). Der neue Gaming-Monitor liefert bis zu 48 Gbit/s Bandbreite. Das ist mehr als genug, um aufwendige Spiele in 4K UHD (3.840x 2.160) mit einer variablen Bildwiederholfrequenz von bis zu 120 Hz flüssig darzustellen. Mit der „Auto Low Latency“ genannten Technik können Spielekonsolen auch den Verarbeitungsmodus der Anzeige steuern. Dabei kann sie, je nach dargestellten Inhalten, entweder den Schwerpunkt auf möglichst geringe Verzögerungszeiten bei der Bilddarstellung („Latenz“) legen (das ist bei schnellen Shooter-Spielen wichtig) oder auf die Verarbeitungsqualität, also den Detailgrad der übermittelten Bildinformationen. Der Monitor soll es spätestens bis zur Weihnachtszeit in den Größen 27, 32 und 43 Zoll in die Ladenregale schaffen.
Preis: unbekannt
Infos: www.asus.com/de

Arbeiten mit Laptop-alternative

Ob das Tablet Samsung Galaxy Tab S7+ in der Liga der Notebook-Alternativen um Apples iPad Pro mitspielen kann, hat IMTEST im Detail für Sie getestet.

Großes Display, Bedienstift, erweiterbarer Speicher, optional ansteckbare Tastatur, Unterstützung für Mobilfunk (LTE oder 5G): Aktuelle Tablets können Notebooks Paroli bieten. Wie Samsungs brandneues Galaxy Tab S7+. Es kostet ab 954 Euro für die WLAN-Version – mit zusätzlicher Tastatur und 5G-Unterstützung 1373 Euro. Im Vergleich zu Apples iPad Pro 12,9 Zoll (mit Stift und Tastatur) sind das rund 1.000 Euro weniger, um 350 Euro und mehr aber teurer als Notebooks aus der Einsteigerklasse (ab 600 Euro). Was es bietet, lesen Sie hier.

Mit Vollausstattung

Mit seinem 12,4 Zoll großen (Diagonale: 31,5 Zentimeter) und detaillierten AMOLED–Display (Auflösung: 2800 x 1752 Pixel) besitzt das Galaxy nahezu die gleiche Größe wie das aktuelle Microsoft-Notebook Surface Pro 7 Platinum. Dank einer Bildwiederholfrequenz von 120 Hertz erfolgt die Darstellung von bewegten Inhalten (wie Videos oder Spiele) beim Tab S7+ sehr flüssig. Außerdem steckt noch ein Fingerabdruckleser unsichtbar direkt unter der Display-Oberfläche. Aus dem oberen und unteren Rahmen des Tablets klingen Sounds aus den vier AKG-Lautsprechern, die Dolby Atmos unterstützen richtig gut.

Nicht ohne meinen Stift

Im Gegensatz zum iPad liegt dem S7+ ein Bedienstift (S Pen) bei. Er wird via Induktion über eine magnetische Fläche auf der Rückseite des Tablets aufgeladen. Per S Pen lassen sich Funktionen der Tablets bequem steuern – etwa die Kamera oder Office-Apps. Nützlich ist der DeX-Modus: eine Windows-ähnliche Oberfläche für die Bedienung mit Tastatur und Maus.

Hohes Tempo, sehr gute Darstellung

Bei den Benchmark-Tests (Geekbench und 3DMark) zur Arbeitsgeschwindigkeit (schnell) des topaktuellen Prozessors Qualcomm Snapdragon 865+ und der Leistung des Adreno-650-Grafikchips (sehr hoch) liegt das Tab S7+ im direkten Vergleich nur knapp hinter Apples iPad Pro.

Großer Akku, lange Laufzeit

Nicht kleckern, sondern klotzen: Nach dieser Devise hat Samsung das neue Galaxy-Tablet mit einem 10.090-mAh-Akku bestückt – das hat sich gelohnt: Der IMTEST-Testparcous für Akku-Laufzeit (Nachrichten schreiben, Office-Dokumente bearbeiten, YouTube-Videos schauen, surfen im Internet, Nutzung sozialer Medien) absolvierte das Tab S7+ mit Bravour: Es hielt lange 14:09 Stunden mit einer Ladung durch – ein guter Wert.  

Fazit

Samsungs Galaxy Tab S7+ ist mehr als ein Tablet nur fürs Surfen im Internet. Dank Schreib- und Bedienstift S Pen und Tastatur (optional erhältlich) eignet es sich auch zum Arbeiten etwa mit Office oder Videoschnitt.

Optional: Für 224 Euro gibt es für das S7+ das Book Cover Keyboard, das auch den S Pen schützt.
PC-Optik: Ist der DeX-Modus aktiv, können mehrere Fenster (etwa für Office) parallel geöffnet werden.

Fotos: Hersteller, IMTEST 

Galaxy Tab S7+ Samsung

Preis: 954 Euro Info: www.samsung.com/de/tablets/galaxy-tab-s

PRO

Sehr großer und leistungsfähiger Akku (10.090 mAh), Laufzeit: 14:09 Stunden.

Kontra

Keine Office-Vollversion vorinstalliert, kostenlos lässt sich Googles Office laden.

IMTEST ERGEBNIS:        gut 2,3

GE66 Raider MSI

Preis: 2.749 Euro Info: www.msi.com
Das GE66 Raider richtet sich mit 2.749 Euro an alle, die die neuesten Spielerkracher in höchster Detailstufe genießen möchten. Dafür gibt es einen sehr hellen und kontrastreichen Bildschirm, der zwar „nur“ Full-HD-Auflösung (1.920 x 1.080 Bildpunkte) unterstützt, was zulasten von Schärfe und Details geht. Dafür laufen alle neun getesteten Spiele mit im Schnitt 125 Bilder pro Sekunde sehr flüssig. Selbst beim Anstöpseln an einen 4K-Fernseher bleibt das Spieleerlebnis mit 58 Bildern pro Sekunde immer noch flüssig genug. Lange Ladezeiten beim Starten der Games sind mit dem pfeilschnellen 1-TB-SSD-Speicher auch kein Thema mehr. Ebenso gut lässt sich mit MSIs Gaming-Laptop arbeiten: Dank eines Intel-Core-i9-10980HK-Prozessors meistert es auch aufwendigste Büroarbeiten oder Videoschnitt, ohne ins Schwitzen zu kommen. Das 2.3 Kilogramm schwere Gehäuse besteht aus einer Mischung aus Aluminium und Kunststoff und ist äußerst stabil verarbeitet. Druckpunkte der Tastatur sind knackig und Abstände ausreichend. Großes Manko: Der Akku hält beim Arbeiten nur rund viereinhalb Stunden, beim Spielen nur etwa eine Stunde.

FAZIT

Das pfeilschnelle Spiele-Laptop GE66 Raider von MSI ist für alle aktuellen und zukünftigen Spiele bestens vorbereitet – und erledigt auch aufwendige Arbeiten besser als viele Profilaptops.

PRO

Nahezu perfekte Spieleleistung, gute und stabile Verarbeitung.

Kontra

Etwas kurze Akkulaufzeit für Arbeiten und Spielen.

IMTEST ERGEBNIS:        gut 2,1

Funkmaus MW-600 - Hama

Preis: 25,99 Euro Info: www.hama.de
Mehrere Mäuse auf dem Schreibtisch nerven, die Verwechslungsgefahr ist groß. Aus diesem Grund lässt sich die Hama MW-600 mit zwei PCs verbinden. Umgeschaltet wird per Schalter auf der Unterseite. Dazu liegen der Packung zwei Empfänger bei, einer für USB-A und einer für USB-C. Bluetooth, für das keine speziellen Empfänger nötig wären, ist leider nicht an Bord. Das hat verschiedene Nachteile: So blockt der Empfänger jeweils einen USB-Anschluss, dazu fällt der USB-C-Empfänger ausgesprochen klobig aus. Abgesehen davon bietet die MW-600 bis auf einen DPI-Schalter zur Justierung der Empfindlichkeit wenig Extras. So gibt es neben den obligatorischen Maustasten lediglich zwei weitere spezielle Browser-Tasten zum Vor- und Zurückgehen. Ändern lässt sich die Tastenbelegung nicht. Nicht einmal ein Akku ist an Bord, sodass eine herkömmliche AA-Batterie als Energiequelle herhalten muss. Ansonsten erfüllt die für Rechtshänder mit kleinen Händen prädestinierte Maus ihre Aufgabe als Office-Arbeitstier solide. Sie funktioniert bis auf Glas auf den meisten Oberflächen, liegt angenehm in der Hand und klickt vor allem flüsterleise.

FAZIT

Günstige Office-Maus, die als besonderes Extra per Umschalter zwei Computer steuern kann, darüber hinaus aber lediglich grundlegende Funktionen bietet. Preislich aber durchaus attraktiv.

PRO

Nahezu unhörbare Klick- und Scrollradgeräusche

Kontra

Wenig Extratasten, zudem nicht frei belegbar.

IMTEST ERGEBNIS:        befriedigend 3,2

urface Book 3 13,5 Pixelsense - Microsoft

Preis: 2.655 Euro Info: www.microsoft.de Der Bildschirm des Surface Book 3 lässt sich per Knopfdruck von der Tastatur trennen und fungiert dann als leistungsstarkes Tablet. Die Technik steckt dabei im Bildschirm, sodass auch im Tablet-Modus die volle Leistung bereitsteht. Die dritte Generation des Verwandlungskünstlers hat Microsoft mit modernen Prozessoren und Schnittstellen bestückt, ansonsten hat sich wenig geändert. In der getesteten Top-Version im 13,5-Zoll-Format steckt etwa eine im Vergleich zum Vorgänger stärkere Grafikkarte vom Typ GeForce GTX 1650 samt flotten Intel Core-i7-Prozessor der zehnten Generation. Entsprechend gut – wenn auch nicht überragend – fällt die Leistung aus, sogar grafisch aufwendige Spiele laufen meist flüssig. Im Zusammenhang mit dem scharfen (aber leider spiegelnden) Bildschirm kann hier richtig Freude aufkommen. Die vergeht aber schnell angesichts der enttäuschenden Akkulaufzeit. Gerade einmal gut vier Stunden hält das Surface Book 3 bei moderater Belastung ohne Steckdose durch. Das Microsoft selbst die Akkulaufzeit bei typischer Gerätenutzung mit bis zu 17,5 Stunden angibt, ist in diesem Zusammenhang ganz schön frech.

FAZIT

Zwar gut ausgestattet und vielseitig, für unterwegs aufgrund der schwachen Akkulaufzeit und des hohen Gewichts nur bedingt geeignet. Obendrein lässt sich Microsoft die pfiffige Konstruktion fürstlich bezahlen.

PRO

Flexibles, leistungsstarkes Konzept dank abnehmbarem Bildschirm.

Kontra

Im Vergleich zu ähnlich bestückten Notebooks sehr teuer

IMTEST ERGEBNIS:        gut 2,5

Fotos: Hersteller, IMTEST 

IMTEST
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