Staubsauger gibt es in vielen Ausführungen. Besonders beliebt sind Akkustaubsauger, weil sie leichter und handlicher sind als kabelgebundene Modelle. Doch reicht ihre Leistung auch für einen ausdauernden Großeinsatz? IMTEST hat aktuelle Modelle von Top-Marken im Labor unter die Lupe genommen. Dabei wurden nicht nur die Akkulaufzeit, sondern auch die Reinigungsleistung auf unterschiedlichen Bodenarten, die Lautstärke und viele weitere Punkte getestet. In 2025 treten Modelle von Bosch, AEG, Dreame, Tineco und Eureka an. Außerdem finden sich auch die Ergebnisse aus 2024 in diesem Artikel, unter anderem vom beliebten Dyson Gen5detect Absolute.
Akkusauger bei Amazon: Spar-Deals für ein staubfreies Zuhause
Amazon bietet viele reduzierte Akku-Staubsauger. Wir stellen die besten Angebote von Bosch und Dreame vor.
Die IMTEST-Akkustaubsauger-Favoriten 2025
Den Testsieg holte sich im IMTEST-Labor dieses Jahr der Bosch Unlimited 10. Den Preis-Leistungssieg ergattert der Eureka Stylus Elite.
Testsieger: Bosch Unlimited 10
Der Akkustaubsauger von Bosch* saugte den Testschmutz auf Hartboden in schnellen 21 Sekunden und auf Teppich in 23 Sekunden restlos sauber. Den Wechsel der Bodenart erkannte das Gerät dabei sogar automatisch und passte die Saugstärke entsprechend an.
Der Unlimited 10 wird unter anderem damit beworben, dass er auch rückwärts saugen kann. Das konnte im Test zumindest zum Teil bestätigt werden. So verschob die Düse des Bosch-Akkustaubsaugers den Testschmutz deutlich weniger als die Konkurrenz. Restlos sauber wurde die Testfläche beim Rückwärtssaugen allerdings nicht, sodass immer noch etwas Manövrier-Arbeit nötig war. Das eingebaute LED-Licht an der Bodendüse half teilweise, den Schmutz besser zu sehen.

Dafür besitzt der Unlimited 10 aber einen Indikator für die Reinigungsleistung. Ein farbiger LED-Ring zeigt an, wie sauber der Boden bereits geworden ist – zumindest im Automatik-Programm. So sollen Nutzende dabei unterstützt werden, tiefenrein zu saugen und auch Schmutz zu erfassen, den das bloße Auge nicht sieht. Wechselt der Ring von rot zu blau, sind laut Anzeige auch kleinste Schmutzpartikel erfasst.

Auch in puncto Tierhaar-Reinigung konnte der Unlimited 10 überzeugen. Sowohl auf Steinboden als auch auf Teppich saugte er alle Katzenhaare restlos und vergleichsweise schnell auf. Dafür musste nicht einmal die Saugdüse gewechselt werden. Die anschließende Entleerung müssen Nutzende allerdings selbst erledigen, da keine Entleerungsstation dabei ist.
Im Test der Akkulaufzeit schnitt der Bosch-Akkusauger hingegen im Mittelfeld ab. Auf der höchsten seiner sechs Leistungsstufen (“turbo”) hielt er im IMTEST-Labor nur etwas kurze 13 Minuten durch. Dafür benötigte das Aufladen des Akkus anschließend auch nur knapp 80 Minuten, was im Vergleich zur Konkurrenz sehr kurz ist. Das liegt vermutlich daran, dass Bosch sein eigenes Akkusystem etabliert hat. Dank “Power for All” können sich verschiedene 18-Volt-Geräte, wie etwa Staubsauger, Bohrmaschine oder Rasenmäher, die gleichen Akkus teilen. So ist bei der Herstellung weniger Ressourcen-Einsatz erforderlich und Nutzende können beim Kauf von zusätzlichen Geräten sparen, da kein weiterer Akku notwendig ist.

Das Gerät lag im Test etwas schwer in der Hand, besaß aber eine gute Arbeitshöhe von 76 Zentimetern (gemessen im 45°-Winkel). Das Rohr bietet zwar keine Verstell-Möglichkeit, aber ein Knick-Gelenk. Das ist zum Beispiel praktisch, wenn unter flachen Möbeln gesaugt werden soll. Mit maximalen 76 Dezibel war der Unlimited 10 im Test etwas laut.
- PRO
- gründliche Reinigung im Test auf allen Bodenarten, Tierhaare sehr gut aufgesaugt, Ladezeit im Test kurz, Akkutausch möglich, viele Wechseldüsen im Lieferumfang
- KONTRA
- kein freier Stand möglich, keine Entleerungsstation vorhanden, etwas laut
IMTEST Ergebnis:
gut 2,44
Der Preis ist heiß: IMTEST führt neues Bewertungsverfahren ein
Das neue IMTEST-Bewertungsverfahren berücksichtigt jetzt auch den Preis und bietet damit noch bessere Orientierung beim Shopping. Wie das Verfahren funktioniert, erfahren Sie hier.
5. Platz und Preis-Leistungssieger: Eureka Stylus Elite
Der Akkustaubsauger von Eureka* saugte den Test-Hartboden in schnellen 23 Sekunden und den Quadratmeter Teppich in 28 Sekunden restlos sauber. Auch hier zeigte sich die Schiebe-Problematik, sodass zum Teil manövriert werden musste, um alle Schmutzteile zu erreichen. Das eingebaute LED-Licht an der Bodendüse half dabei teilweise, den Schmutz besser zu sehen.

Dafür funktionierte die Reinigung von Tierhaaren mit dem Stylus Elite nur auf Hartboden. Auf Teppich gelang die Aufgabe hingegen überhaupt nicht. Auch nach mehreren Überfahrten in verschiedenen Richtungen und dem Hochschalten auf die maximale Saug-Stufe wurden kaum Katzenhaare entfernt, sodass im Test ein Konkurrent übernehmen musste, um die Testfläche erneut nutzen zu können.
Dafür schnitt der Eureka-Akkusauger im Triell der Akkulaufzeit am besten ab. Auf der höchsten seiner drei Leistungsstufen (“Hoher Modus”) hielt er im IMTEST-Labor vergleichsweise gute 16 Minuten durch. Dafür war der Stylus Elite mit maximalen 76 Dezibel im Test etwas laut.
Das Gerät lag im Test leicht in der Hand, war mit einer Arbeitshöhe von 90 Zentimetern (gemessen im 45°-Winkel) allerdings etwas hoch. Da das Rohr keine Verstell-Möglichkeit besitzt, lässt sich die Höhe auch nicht an unterschiedliche Körpergrößen anpassen. Dafür können Nutzende den Eureka-Akkustaubsauger komplett auf den Boden legen, ohne dass die Bodendüse abhebt. Das ist praktisch, wenn unter flachen Möbeln gesaugt werden soll.

- PRO
- gründliche Reinigung im Test auf Hartboden
- KONTRA
- für die Reinigung von Tierhaaren auf Teppich ungeeignet, etwas laut
IMTEST Ergebnis:
befriedigend 2,73
Die weiteren Testkandidaten in 2025
Nicht nur die mit Siegeln ausgezeichneten Geräte standen bei IMTEST auf dem Prüfstand, auch die drei weiteren Testkandidaten von AEG, Dreame und Tineco wurden kritisch unter die Lupe genommen.
2. Platz: AEG Ultimate 8000
Um ihre Fähigkeiten unter Beweis zu stellen, wurden alle Akkustaubsauger mit verschiedenem Testschmutz sowohl auf Teppich als auch auf Hartboden herausgefordert. Dabei wurde jeweils die voreingestellte beziehungsweise die mittlere Stufe der Akkustaubsauger verwendet. Der AEG Ultimate 8000* schnitt insgesamt am besten ab.
Der AEG-Akkustaubsauger saugte den Hartboden in schnellen 19 Sekunden, während die Aufgabe auf Teppichboden mit 33 Sekunden deutlich länger brauchte. Das lag daran, dass das Gerät den Testschmutz auf Teppich zum Teil verschob statt ihn einzusaugen. So war etwas Manövrier-Arbeit nötig, um alle Reste zu beseitigen. Das eingebaute LED-Licht an der Bodendüse half zudem nur zum Teil, den Schmutz besser zu sehen.

Im Vergleich zur direkten Konkurrenz gelang dem AEG-Modell aber die Reinigung von Tierhaaren gut. Obwohl es über keine spezielle Bodendüse für diese Aufgabe verfügt, entfernte der Ultimate 8000 mit wenig Wiederholungen alle Haare vom Boden.
Das Gerät lag im Test leicht in der Hand und ist dank einer Schiebe-Vorrichtung am Rohr an unterschiedliche Körpergrößen anzupassen. Etwas umständlich ist jedoch, dass das Rohr jedes Mal komplett eingefahren werden muss, wenn der Ultimate 8000 in der Station geparkt und entleert werden soll.

Die Akkulaufzeit auf der höchsten der vier Stufen (“Boost”) betrug im IMTEST-Labor allerdings nur kurze 10 Minuten. Dafür war der Ultimate 8000 mit maximalen 73 Dezibel im Test angenehm leise.
Überzeugend war im Test zudem das Zubehör von AEG: Der Ultimate 8000 verfügt über eine Selbstreinigungsfunktion der Bodendüse, bringt einen Ersatz-Akku im Lieferumfang mit und kann mit einem optionalen Aufsatz sogar zum elektrischen Wischer werden.

Dafür kostet das Modell aber auch deutlich mehr als die Test-Konkurrenz (UVP 699,99 Euro).
- PRO
- umfangreiches Zubehör inkl. Wechsel-Akku, vergleichsweise leise
- KONTRA
- kein freier Stand möglich, kurze Akkuleistung im Test
IMTEST Ergebnis:
gut 2,48
3. Platz: Dreame Z40 Station
Der Dreame Z40 Station* saugte den Teppich im Test in schnellen 26 Sekunden. Außerdem bietet das Gerät, wie der Name bereits sagt, den Luxus einer Station mit automatischer Entleerung.
Anders als bei vielen Konkurrenz-Modellen dauerte beim Derame-Akkusauger die Staubsaug-Aufgabe auf Hartboden hingegen knapp länger (27 Sekunden), da er den Testschmutz zum Teil verschob, statt ihn aufzusaugen. Vor allem auf Teppich musste viel manövriert werden, um alle Partikel aufzusaugen. Das türkis-blaue LED-Licht machte verbliebenen Schmutz etwas sichtbarer. Außerdem gibt es auch hier im Automatik-Modus eine farbige Anzeige, die Nutzende über den Stand der Reinigung informiert.

Die Aufgabe, Katzenhaare zu reinigen, fiel dem Dreame-Modell hingegen schwerer – vor allem auf Teppichboden. Hier blieben auch nach mehreren Überfahrten und Hochschalten in einen stärkeren Saug-Modus noch Reste zurück, die im Test mit einem anderen Akkustaubsauger nachgereinigt werden mussten. Zudem ließ sich der Z40 Station nur etwas hakelig schieben und zog im Test auf Teppichboden leicht nach links.
Die Arbeitshöhe war mit 77 Zentimetern aber gut (gemessen im 45°-Winkel) und der Dreame Z40 Station ließ sich auch vergleichsweise flach auf den Boden legen. So kann er gut auch unter niedrigen Möbeln zum Einsatz kommen.
Die Akkulaufzeit auf der höchsten der drei Stufen (“Turbo”) betrug im IMTEST-Labor 12 Minuten, was etwas kurz ist. Im Lieferumfang ist allerdings ein Wechsel-Akku enthalten, sodass Nutzende einen größeren Spielraum für die Länge des Putzeinsatzes haben.

Die maximal gemessene Lautstärke ist mit minimal 64 und maximal 74 Dezibel noch als leise einzustufen.
- PRO
- viele Wechsel-Düsen und Zusatz-Akku im Lieferumfang enthalten, Entleerungs-Station, Indikator für Saugleistung im Auto-Modus, vergleichsweise leise
- KONTRA
- schob den Test-Schmutz zum Teil weg, statt ihn einzusaugen, Katzenhaare im Test nicht vollständig beseitigt
IMTEST Ergebnis:
befriedigend 2,72
4. Platz: Tineco Pure One Station 5 Plus
Der Pure One Station 5 Plus* saugte den Teppich im Test in schnellen 31 Sekunden. Anders als bei den Konkurrenz-Modellen dauerte beim Tineco-Akkustaubsauger die Staubsaug-Aufgabe auf Hartboden hingegen knapp länger (36 Sekunden), da sich hier das Verschieben des Testschmutzes stärker bemerkbar machte. So war hier vergleichsweise viel Manövrier-Arbeit nötig, bis alle Partikel aufgesaugt waren. Das strahlend grüne LED-Licht an der Bodendüse half dabei aber sehr gut, den Testschmutz sichtbar zu machen.

Bei der Aufgabe, Katzenhaare zu reinigen, lag das Tineco-Modell hingegen mittig zwischen den beiden Konkurrenten im Triell. Auf Hartboden stellte die Aufgabe kein Problem dar, auf Teppich gelang die Entfernung hingegen nur oberflächlich. Nach mehreren Überfahrten und Hochschalten in einen stärkeren Saug-Modus waren immer noch letzte Reste, die im Test mit einem anderen Akkustaubsauger nachgereinigt werden mussten.
Dafür war das Gerät sehr wendig und besaß eine gute Arbeitshöhe von 83 Zentimetern (im 45°-Winkel). Eine Anpassung der Höhe ist hier allerdings nicht möglich.
Die Akkulaufzeit auf der höchsten der drei Stufen (“Max”) betrug im IMTEST-Labor 13 Minuten, was etwas kurz ist. Die maximal gemessene Lautstärke betrug zudem etwas laute 74 Dezibel.

- PRO
- Entleerungs-Station vorhanden, die zudem keinen Staubbeutel benötigt
- KONTRA
- schob den Test-Schmutz zum Teil weg, statt ihn einzusaugen, für Tierhaare ungeeignet
IMTEST Ergebnis:
befriedigend 2,73
Fazit
Im Testfeld von 2025 konnte sich der Bosch Unlimited 10 durchsetzen. Er überzeugte im Test auf allen Bodenarten und sowohl bei körnigem Testschmutz als auch bei Tierhaaren. Dafür ist er aber auch preislich das Spitzengerät im Test (UVP: 919 Euro). Wer keine Haustiere besitzt und nicht so viel Geld ausgeben möchte, findet im Eureka Stylus Elite eine günstige Alternative.
Alle Testergebnisse im Detail
Der besten Akkustaubsauger aus dem Vorjahr: Dyson Gen5detect Absolute
Der Dyson Gen5detect Absolute* reinigte den Test-Teppich in nur 20 Sekunden gründlich. Im ECO-Modus ließen sich demnach etwa 126 Quadratmeter reinigen, bevor die Akkulaufzeit zur Neige geht.
Das ist ausreichend für die meisten Stadtwohnungen. Auf Hartboden brauchte das Modell 36 Sekunden pro Quadratmeter und verschob dabei manchmal Partikel, statt sie einzusaugen. Tierhaare wurden gut entfernt, allerdings musste die Bodendüse dafür gewechselt werden.

Der Sauger verfügt über drei Saugstufen und war im Test dank seines wendigen Saugkopfes leicht zu manövrieren. Der Zusammenbau und die Wartung sind jedoch etwas schwierig. Außerdem betrug die Akkulaufzeit im Test nur 42 Minuten im Standard- und 14 Minuten im Turbomodus, was vergleichsweise kurz ist.

Mit bis zu 74 Dezibel war der Dyson auf höchster Stufe etwas laut.
- PRO
- Teppich-Reinigung schnell und gründlich, Tierhaar-Entfernung gründlich, einfache Handhabung, viele Wechsel-Düsen.
- KONTRA
- Hartboden-Reinigung etwas oberflächlich, kurze Akkulaufzeit, kein freier Stand, etwas laut, Ladedauer etwas lang.
IMTEST Ergebnis:
gut 1,9
Die Akkustaubsauger-Testergebnisse aus 2024
Die Testergebnisse aus 2024 finden sich hier als tabellarische Übersicht.
So testet IMTEST Akkustaubsauger
IMTEST prüft die Reinigungsleistung auf Teppich und Hartboden mit verschiedenen Schmutzarten wie Reis, Konfetti und Tierhaaren. Seit 2025 verwendet IMTEST dabei Katzen- statt Hundehaare. Bewertet werden vor allem die Gründlichkeit der Saugleistung, die Geschwindigkeit der Reinigung sowie die Bedienbarkeit und Wendigkeit der Geräte. Gesaugt wird im Standard-Modus, den der Akkustaubsauger beim Anschalten anbietet (meist eine mittlere oder Eco-Saugstufe).

Auch die Akkulaufzeit und Ladezeit fließen in die Bewertung ein. Einfache Reinigung und umfangreiches Zubehör bringen zudem Pluspunkte. Weitere Testpunkte sind darüber hinaus:
- minimale und maximale Lautstärke in Betrieb,
- Wechselbarkeit des Akkus und Preis von Tausch-Modulen,
- Griffhöhe bei der Reingung,
- Möglichkeit, unter Möbeln zu saugen.
FAQ – IMTEST klärt die häufigsten Fragen zu Akkustaubsaugern**
Akkustaubsauger bieten mittlerweile eine Saugleistung, die mit kabelgebundenen Modellen vergleichbar ist. Besonders leistungsstarke Modelle entfernen auch hartnäckigen Schmutz und Tierhaare effizient. Die Saugleistung variiert dabei je nach eingestellter Leistungsstufe. Für besonders hartnäckige Stellen gibt es aber meist einen “Turbomodus”.
Die Akkulaufzeit variiert je nach Modell und Leistungsstufe. Im Durchschnitt bieten Akkustaubsauger 20 bis 60 Minuten Laufzeit pro Ladung. Im Turbomodus reduziert sich die Laufzeit auf 10 bis 20 Minuten.
Die Ladezeit beträgt in der Regel drei bis fünf Stunden. Einige Modelle bieten aber eine Schnellladefunktion oder die Möglichkeit, einen Wechsel-Akku zu kaufen.
Die Lautstärke eines Akkustaubsaugers hängt vom Modell und der eingestellten Leistungsstufe ab. Im Vergleichstest lagen die Geräuschpegel zwischen leisen 60 und deutlich hörbaren 80 Dezibel, also etwa zwischen einer normalen Gesprächslautstärke und dem Lärm eines vorbeifahrenden LKW.
Beutellose Akkustaubsauger sind meist einfach zu reinigen. Der Staubbehälter lässt sich oft per Knopfdruck öffnen, sodass Nutzende nicht mit dem Schmutz in Kontakt kommen. Allerdings können dabei Staubpartikel durch die Luft wirbeln. Wer empfindlich ist, sollte am besten eine Atemschutzmaske. Die Filter der Akkusauger müssen zudem regelmäßig ausgetauscht werden, es sei denn das Gerät besitzt einen waschbaren Filter mit längerer Lebensdauer.
Viele Akkustaubsauger werden mit verschiedenen Aufsätzen und Zubehörteilen geliefert, um unterschiedliche Reinigungsaufgaben zu bewältigen. Dazu gehören motorisierte Bürsten für Teppiche, weiche Bürsten für Hartböden, Fugendüsen für enge Stellen und spezielle Aufsätze für Polstermöbel. Einige Modelle bieten auch flexible Schläuche und Verlängerungen für schwer zugängliche Bereiche.
Die meisten beutellosen Akkusauger sind leicht und ergonomisch gestaltet. Die Testkandidaten wogen beispielsweise alle zwischen rund zwei und fünf Kilogramm, was sie leicht und einfach zu manövrieren machte. Mit den handlicheren Düsen, etwa für die Reinigung von Treppen, Decken und anderen schwer zugänglichen Bereichen, sind sie zudem meist noch einmal deutlich leichter, damit man sie gut tragen kann.
Die Langlebigkeit und Zuverlässigkeit eines Akkustaubsaugers hängen natürlich von der Qualität des Geräts sowie von der Pflege ab. Hochwertige Modelle von renommierten Herstellern sind aber in der Regel langlebig und zuverlässig und vor allem durch die mit der Zeit nachlassende Akkuleistung limitiert. Lässt sich dieser austauschen, kann das den Lebenzyklus noch einmal verlängern.
Die Zyklon-Technologie von modernen Akkustaubsaugern fußt auf dem Prinzip des sogenannten Fliehkraft-Abscheiders. Dieser kann feste Partikel aus einem Gas entfernen – also beispielsweise Staubkörner aus eingesaugter Raumluft. Dabei wird die Zentrifugalkraft genutzt, die man im Alltag zum Beispiel von Fahrgeschäften auf dem Jahrmarkt kennt. Dreht sich das Karussell schnell im Kreis, wird man in Sitz nach außen gedrückt. Ähnlich funktioniert auch die Zyklon-Technologie, nur wird hier lediglich die Luft in Bewegung versetzt und nicht der Staubbehälter des Saugers. Dadurch kommt die Luft in eine Rotationsbewegung ähnlich einem Wirbelsturm, der die Staubpartikel zu den Seiten hinaus schleudert. Diese sammeln sich im Staubbehälter und können anschließend in einen Mülleimer ausgeleert werden. Anders als bei herkömmlichen Staubsaugern ist somit kein Staubbeutel mehr nötig, um die eingesaugte Luft zu reinigen.
Der beste beutellose Bodenstaubsauger: 5 Modelle im Test
Saugen mit Kabel, aber ohne Beutel? Zyklon-Bodenstaubsauger sind hier die Lösung. IMTEST hat fünf aktuelle Modelle von Top-Marken getestet.
Affiliate-Disclaimer
Die mit einem Stern (*) oder einem Einkaufswagen (🛒 ) gekennzeichneten Links sind s.g. Affiliate-Links. Bei Kauf über einen dieser Links erhält IMTEST vom Anbieter eine Provision. Die Auswahl der Produkte wird davon nicht beeinflusst, die Redaktion arbeitet zu 100% unabhängig. Weitere Infos zur redaktionellen (Test-)Arbeit und den journalistischen Standards finden Sie hier.
**Dieser Teil des Artikels wurde mithilfe von KI erstellt, aber vor Veröffentlichung durch die IMTEST-Redaktion eingehend geprüft und angepasst.