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Fahrrad-Navi Sigma Rox 12.1 Evo im Test: Smarter Wegbegleiter besser als Garmin?

Zuverlässig auf Tour: Garmin-Konkurrent Sigma Rox 12.1 Evo überzeugt mit klarer Navigation.

Nahaufnahme Navi an einem Fahrradlenker, das von einer Hand festgehalten wird
© Sigma

Mit beginnendem Frühling und wärmer werdenden Tagen startet die Fahrradsaison. Egal, ob die Feierabendrunde oder eine längere Tour am Wochenende – wer gerne unbekannte und neue Wege mit seinem Gravel- oder E-Bike entdecken möchte, freut sich über ein zuverlässiges Navi, das bequem jede Abbiegung anzeigt und idealerweise eine gute Akkuleistung mitbringt. IMTEST hat fünf Geräte miteinander verglichen. Kann das Sigma Rox 12.1 Evo* überzeugen?

So gut ist das Sigma Rox 12.1. Evo

Das Gerät verfügt über ein 3-Zoll großes Farbdisplay, das auch bei direkter Sonneneinstrahlung gut ablesbar ist. Die Bedienung erfolgt intuitiv über fünf Tasten und einen Touchscreen, wobei große Schaltflächen und eine übersichtliche Benutzeroberfläche die Handhabung erleichtern.

Im Test erwies sich das Sigma Rox 12.1. Evo als grundsolider Fahrradcomputer mit guter Navigation, aber einigen technischen Einschränkungen. An den Testsieger von Garmin kommt es jedoch nicht heraus. Das Garmin Edge 1050 überzeugt in erster Linie durch seine umfangreichen Trainings- und Fitnessfunktionen und trotz des hervorragenden Displays durch eine ansprechende Akkulaufzeit. Das brachte ihm die Endnote von 1,6.

  • PRO
    • Klare Abbiegehinweise und übersichtliche Kartendarstellung
  • KONTRA
    • Kein Multiband-GPS, nur 8 GB Datenspeicher

IMTEST Ergebnis:

gut 2,0



Vielfältige Zusatzfunktionen & sehr gute Navigationsqualität

Ein positives Merkmal des Rox 12.1 Evo ist seine vielseitige Kartennavigation. Material für Europa ist beim Kauf inklusive, weitere Karten können bei Bedarf nachgeladen werden. Dabei werden Fahrradwege und Trails hervorgehoben und Nutzer können zwischen drei Routenvorschlägen wählen: der empfohlenen, der leichtesten und der kürzesten Route. Darüber hinaus können Präferenzen bezüglich der Wege (Radwege, Hauptstraßen, unbefestigte Straßen) hinterlegt werden. Plant der Radfahrer spontan einen Abstecher, kann das Navi schnell eine neue Route zum Ziel berechnen. Ebenso lassen sich Präferenzen bezüglich des Untergrunds individuell festlegen.

Die praktische „Draw my Route“-Funktion ermöglicht es darüber hinaus, durch einfaches Zeichnen auf der Karte einen Routenvorschlag in dieser Region zu erhalten. Danach können Höhenprofil und Länge individuell angepasst werden.

Im Test erwies sich die Navigationsqualität als sehr gut und die Bedienung als sehr einfach. Nutzer können GPX-, TCX sowie Komoot-Routen importieren, wobei sich die GPS-Genauigkeit als „gut“ erwies.



Sicherheitsfeature inklusive

In puncto Konnektivität bietet der Rox 12.1 Evo drahtlose Verbindungen via Bluetooth und ANT+. Dadurch können Sensoren zur Messung von Geschwindigkeit, Trittfrequenz und Herzfrequenz problemlos gekoppelt werden. Auch die Verbindung mit E-Bike-Systemen ist möglich, wobei spezifische Werte wie Reichweite, Akkustand oder Unterstützungsstufe angezeigt werden.

Für Sicherheit sorgt die integrierte Sturzerkennung. Im Falle eines Unfalls erkennt das System den Sturz und informiert automatisch zuvor ausgewählte Notfallkontakte über die Sigma Ride App.

Das Navi hat sieben Datenseiten, die sich auf die persönlichen Bedürfnisse einstellen lassen und ist auch mit Indoor-Trainingsrädern kompatibel. Ein Minuspunkt ist der interne Speicher, der nur 8 Gigabyte groß und nicht erweiterbar ist.


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Portrait Kathrin Schräer

Kathrin Schräer hat an der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg Technikjournalismus studiert und ihr Studium als Diplom-Journalistin (FH) erfolgreich abgeschlossen....